ANTI-Resist

Untersuchung zu Einträgen von Antibiotika und der Bildung von Antibiotikaresistenz im urbanen Abwasser sowie Entwicklung geeigneter Strategien, Monitoring- und Frühwarnsysteme am Beispiel Dresden

ANTI-Resist wird am Beispiel der Stadt Dresden die Einträge von Antibiotika und die Bildung von Antibiotikaresistenzen im urbanen Abwasser untersuchen. Das Ziel ist es, geeignete Strategien zur Minderung des Eintrags und der möglichen Resistenzbildungen zu konzipieren und Monitoring- und Frühwarnsysteme zu entwickeln. Die Projektergebnisse werden an Fachleute und Entscheidungsträger kommuniziert, sowie in künftige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen integriert.
Im Projekt ANTI-Resist soll der Problembereich von Antibiotika und Antibiotikaresistenzen in den urbanen Wassersystemen von der Medikamentenverschreibung über den Transport bis zur Abgabe in die Gewässer beschrieben werden.

Arbeitsschwerpunkte: 

  • Räumliches und zeitliches Monitoring von Antibiotika im Abwasser am Beispiel für das Stadtgebiet Dresden
  • Analyse der Antibiotika Verordnungsdaten der AOK Sachsen und Regionalisierung unter Einsatz von Geoinformationssystemen
  • Untersuchung von Proben aus der Kanalisation – Verteilung von Stoffen im Abfluss und im Sediment – Relevanz der Mischwasserentlastungen – eingeleitete Fracht ins Gewässer
  • Entwicklung von Stoffmodellen unter Integration der Analyse der Verschreibungsdaten und der Analyse der Probennahmen – Parametrisierung und modellhafte Beschreibung des Antibiotikaeintrags und des Transports im Kanalnetz bis zur Kläranlage
  • Aufbau entsprechender Informations- und Frühwarnsysteme
  • Kommunikation der Projektergebnisse an Praktiker und Entscheidungsträger

 

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Ansprechpartner


  • Prof. Dr. Dr. Wilhelm Kirch

    • TU Dresden
    • Telefonnummer: 0351 458 3457
    • Faxnummer: 0351 458 5338
    • E-Mail-Adresse: Grit.Kuehne(at)tu-dresden.de
 

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